Anwalt, Sorgerecht, Berlin, Sorgerechtsentzug
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Elterliche Sorge

Trennen sich gemeinsam sorgeberechtigte Eltern, muss es nicht zum Streit um das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder kommen. Die Eltern bleiben auch nach einer Trennung gemeinsam sorgeberechtigt. Auch im Zuge einer Scheidung verbleibt es grundsätzlich bei der gemeinsamen elterlichen Sorge, solange beide Elternteile dies wünschen und hierzu kein entsprechender Antrag während des Scheidungsverfahrens gestellt wird.

Eltern gemeinsamer Kinder sind dann gemeinsam sorgeberechtigt, wenn sie verheiratet sind oder eine gemeinsame Sorgeerklärung abgegeben haben. Mit der seinerzeit maßgebenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes – 1 BvR 420/09 – vom 21.07.2010 hat der Reformprozess des Sorgerechts begonnen. Damit ist nun auch eine dritte Möglichkeit eines gemeinsamen elterlichen Sorgerechts eröffnet worden: nichteheliche Väter können seither beantragen, dass das Familiengericht die gemeinsame elterliche Sorge anordnet. Am 31.01.2013 hat der Bundestag hierzu eine Gesetzesfassung verabschiedet, die seit dem 19.05.2013 in Kraft getreten ist. Väter und Mütter, die mit einer solchen Thematik konfrontiert werden, sollten sich hierzu anwaltlich beraten oder im Verfahren auch begleiten lassen, um vor allem dem Wohl ihres Kindes am besten gerecht zu werden.

Können sich die Eltern nach einer Trennung oder zu einem späteren Zeitpunkt nicht über den ständigen Aufenthaltsort des gemeinsamen Kindes oder andere sorgerechtliche Themen einigen oder beansprucht ein Elternteil die alleinige elterliche Sorge für das Kind, dann ist eine anwaltliche Begleitung während eines solchen Verfahrens unverzichtbar. Ein in diesen Fragen erfahrener Anwalt wird immer das Kindeswohl im Auge behalten und vor allem das psychologische Wissen mitbringen, das bei der Auswertung von Verfahrensbeistandsberichten und psychologischen Sachverständigengutachten benötigt wird. Darüber hinaus wird er dem Mandanten helfen, das eigene Anliegen durch das richtige Auftreten vor Gericht zu befördern.

Gleiches gilt für die besonders schwierigen und oft auch langwierigen Verfahren, die für jeden Elternteil sehr folgenreich sein können, nämlich wenn das Sorgerecht entweder von Seiten des Jugendamtes in Frage gestellt wird bzw. durch einen gerichtlichen Beschluss entzogen werden soll oder im Falle bereits entzogener Sorgerechtsbefugnisse, wenn die Eltern die Rückführung des Kindes bzw. die Rückübertragung des Sorgerechts begehren. In einem solchen Fall sind auch Pflegeeltern gut beraten, ihre Interessen bzw. die ihres Pflegekindes durch eine eigene anwaltliche Vertretung wahrzunehmen.

 
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