Anwalt, Sorgerecht, Berlin, Sorgerechtsentzug
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Eingetragene Lebenspartnerschaft

Wie bei der Ehescheidung muss sich bei angestrebter Aufhebung einer Lebenspartnerschaft mindestens eine Partei anwaltlich vertreten lassen.

Auch sonst hat sich das Aufhebungsverfahren nach dem noch jungen Lebenspartnerschaftsgesetz durch weitere Änderungen mehr und mehr dem Scheidungsverfahren angeglichen.

Auch hier ist ein so genanntes Trennungsjahr abzuwarten, bis der Aufhebungsantrag bei Gericht gestellt werden kann.

Alle mit der Trennung unmittelbar verknüpften Themen, wie Unterhalt, Auseinandersetzung von Wohnung, Hausrat und Vermögen, sowie - wenn gemeinsame minderjährige Kinder vorhanden sind - Fragen zum Sorgerecht und Kindesumgang werden auf entsprechenden Antrag vom Gericht entschieden.

Der Versorgungsausgleich, das heißt die Verteilung der Rentenanwartschaften, wird von Amts wegen durchgeführt, wobei hier zwischen Partnerschaften, die vor dem 1.1.2005 durch Eintragung begründet wurden, und solchen, die später eingetragen wurden, deutlich unterschieden wird – eine Folge der Gesetzesänderung.

In jedem Falle sollte versucht werden, die Trennung und Aufhebung der Lebenspartnerschaft einvernehmlich zu regeln, um gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden und dadurch Kosten zu sparen.

Ein Anwalt sollte daher vor einer gerichtlichen Antragstellung immer versuchen, Einigung zwischen den Parteien zu erzielen und gegebenenfalls durch die Erstellung einer Partnerschaftstrennungsvereinbarung oder eines notariellen Partnerschaftsvertrages eine abschließende einvernehmliche Lösung zu erarbeiten.